Hörgeräte
zwei Menschen in einer Unterhaltung
Schwerhörigkeit
Gesunde Ohren sind für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Jedoch selbst festzustellen, ob etwas nicht stimmt, ist schwer und eine Hörminderung gilt in der Gesellschaft leider oft noch als Makel. Daher verdrängen viele Menschen die Anzeichen einer beginnenden Schwerhörigkeit und scheuen sich vor dem 1. Schritt. Dabei ist Handeln wichtig, um das Hören nicht zu verlernen. Bereits 4 Monate vor der Geburt ist dieses präzise arbeitende Organ weitestgehend ausgebildet und funktionsfähig.
Später kann es bis zu 400.000 verschiedene Töne unterscheiden. Das Ohr dient neben dem Hören selbst zur räumlichen Orientierung, dem Abschätzen einer Entfernung, vermag Tonfall und Melodie zu unterscheiden, sowie Ironie, Freude oder Ärger herauszuhören. Es alarmiert uns bei Gefahr, noch bevor wir diese überhaupt sehen können.
Ohne unser Gehör sind wir nicht in der Lage uneingeschränkt zu kommunizieren, oder gar Sprache zu entwickeln.
Verschiedene Faktoren im täglichen Leben können unser Gehör schädigen. Äußere Einflüsse, wie Lärm- oder Stress können zu einer Hörminderung führen. Aber auch angeborene Fehlbildungen und Erkrankungen können zu einem Hörverlust beitragen. Dadurch sind immer andere Teile des Hörorgans betroffen, sodass es verschiedene Arten der Schwerhörigkeit gibt. Das heißt, die Ursache bestimmt die Art der Schwerhörigkeit.
Diese Arten vermag ein Hals-Nasen-Ohrenarzt oder ein Akustiker bei einer Hörprüfung zu unterscheiden. Dabei ist außerdem die Schwere der Hörbeeinträchtigung aufzuklären.


